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Über mich.

Ich bin Paula zu Klampen, Psychologin.
Ich arbeite dort, wo es menschlich wird:

ehrlich, widersprüchlich, mutig.

Mein Weg hat mich durch Forschung, Klinik, Reha und Beratung geführt – dorthin,

wo Menschen gleichzeitig stark und erschöpft sind,
wo Verantwortung schwer wiegt
und wo man manchmal nur noch den nächsten halben Schritt sieht.
Dort habe ich gelernt, wach zu bleiben, wenn es eng wird,
und ruhig, wenn vieles gleichzeitig passiert.

Vieles von dem, was ich über Beziehung, Klarheit und Grenzen verstanden habe, verdanke ich meinen Hunden.
Sie haben mir beigebracht, dass Führung ohne Druck funktioniert,
dass Präsenz mehr hilft als Perfektion
– und dass man manchmal zuerst selbst atmen muss,
bevor man irgendetwas anderes tut.

Therapeutin und Hund auf einer Bank im Grünen

Aus- und Weiterbildungen

Seit 2025

In Weiterbildung Systemische Therapie (SG),

Bremer Institut für Systemische Therapie

2025

Heilpraktikerin für Psychotherapie (HPrG)

2021 - 2024

Weiterbildung Systemische Beratung (SG),

Bremer Institut für Systemische Therapie

2019

Masterabschluss in Psychologie (M.Sc.)

Schwerpunkt: Neurokognitive Psychologie

Bei mir geht es darum, gemeinsam einen tragfähigen Blick auf Ihre Situation zu entwickeln, das Schwere zu würdigen und gleichzeitig Zugang zu Ihrer eigenen Stärke, Klarheit und Lebendigkeit (wieder) zu finden.

Meine Haltung - so arbeite ich.

In meiner Arbeit sehe ich mich als therapeutische Begleiterin und präsentes Gegenüber.
Ich bin da für das, was in Ihrem Leben gerade Bedeutung hat – und ich suche gemeinsam mit Ihnen nach Möglichkeitsräumen und einem Zugang zu Ihrer eigenen inneren Stärke und Lebendigkeit. Ich glaube nicht daran, dass Menschen „kaputt“ sind. Wir wachsen, wenn Schmerz, Verletzlichkeit und Träume Raum finden – und wir damit nicht allein bleiben müssen. Hinter empfindsamen Stellen liegt oft eine Stärke, die sich bisher nur gut geschützt hat.
​​

Ich gehe davon aus, dass Menschen gute Gründe für ihr Erleben und Verhalten haben – auch wenn diese Gründe nicht immer sichtbar oder eindeutig wirken. Unser Erleben entsteht aus Erfahrungen, Beziehungen, inneren Anteilen und einem Nervensystem, das versucht, durch herausfordernde Situationen zu navigieren – mal feinfühlig, mal im Alarmmodus, manchmal beides zugleich. In meiner Arbeit dürfen Stärke und Sanftheit nebeneinander Platz haben: die Seite, die Verantwortung trägt und viel leistet, und die Seite, die müde, verletzlich oder sehr empfindsam ist. Beide sind wertvoll - auch dann, wenn sie einander gelegentlich herausfordern.  Mir ist wichtig, unterschiedliche Blickwinkel einzunehmen: Was belastet? Was schützt? Was wiederholt sich? Was trägt? Und welche Stimmen oder Bedürfnisse melden sich gleichzeitig? Im gemeinsamen Hinschauen entsteht oft ein klareres Bild – und damit neue Möglichkeiten. Ich arbeite zugewandt, klar und mit einem wachen, ehrlichen Blick. Ich höre zu, frage nach, sortiere mit Ihnen und bleibe auch dann mit Ihnen im Kontakt, wenn es eng, laut, leise oder widersprüchlich wird – ohne etwas vorschnell zu lösen oder zu glätten. Was im Raum steht, spreche ich an – klar, aber ohne Schärfe. Und Humor darf auch dazugehören: Ein gemeinsames Schmunzeln kann einen Augenblick von Leichtigkeit schaffen – genug, um durchatmen und weiterdenken zu können. Systemisch zu arbeiten heißt für mich, nicht nur auf „das Problem“ zu schauen, sondern auf Beziehungen, Rollen, Muster und das, was zwischen den Zeilen geschieht. Manche Prozesse brauchen Struktur, andere eher Ruhe oder ein Bild im Raum, das etwas sichtbar macht. Wir finden eine Vorgehensweise, die zu Ihnen, Ihrem Tempo und Ihrem Alltag passt – nichts Vorgefertigtes, sondern gemeinsam entwickelt. Ein Teil meiner Arbeit kann tierbegleitet sein: Mein Hund ist in der Praxis anwesend und kann – wenn Sie möchten – stiller Begleiter, Kontaktpartner oder Spiegel für Themen wie Nähe, Grenzen oder Vertrauen sein. Wir befinden uns als Therapiebegleithund-Team in Ausbildung; ich beziehe ihn Schritt für Schritt bewusster ein und immer nur so, wie es zu Ihnen passt. Tiere und Natur erlebe ich als Verbündete, die oft ziemlich direkt zeigen, wo gerade Spannung ist – und wo Ruhe.

Ein anderer Blick - oder: was Shinzo vielleicht über mich sagen würde...
Alaskan Husky

Mit Paula kann ich wild sein –
und ich kann mich fallen lassen.


Ich bin Shinzo. Ich habe Energie. Viel.
Und ja – manchmal mache ich mir einen Spaß daraus, Paula ein bisschen aus der Fassung zu bringen. Wo Raum ist, fülle ich ihn.
Wo eine Grenze ist, teste ich sie. Nur kurz. Oder auch zweimal.


Das hat sie schon das ein oder andere Mal herausgefordert.
Nicht, weil sie keine Klarheit hätte –
sondern weil sie wirklich hinschaut und nach einem Weg sucht, der für uns beide passt.


Sie nimmt mich ernst.
Meine Lust auf Bewegung, meine Neugier, meine Sensibilität.
Und wenn es zu viel wird, bleibt sie dran.
Nicht genervt, nicht hart – sondern interessiert.


So finden wir immer wieder zusammen.
Manchmal wild, manchmal leise.
Und oft mit einem Lächeln darüber, dass Beziehung eben lebendig ist.


Keine Sorge:
Als Schlittenhund liebe ich es, drinnen ruhig zu sein und zu entspannen.
Meine Kraft entfaltet sich draußen –
nicht in Therapieräumen.

(Oder ich sehe das alles ganz anders –
schließlich bin ich ein Hund, kein Therapeut.)

Shinzo, Alaskan Husky

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